Wie ging es weiter

15.07.- 19.11.2006

 

Ja, nun war ich wieder an Land bei meiner Familie und den Freunden. Dies wurde natürlich super gefeiert.

Und dann tauchte die Frage auf:

... WIE GEHT ES WEITER....?

Ich hatte schon einige Angebote um an Land weiter zu arbeiten.

Also begann ich mich bei verschiedenen Restaurants vorzustellen.

Nach 14 Tagen stand fest, ich werde nach Haldensee  in Österreich gehen, denn dort konnte ich als Chef de Rang im

wunderschönen 5*****Traumhotel  ...liebes Roth Flüh   beginnen.

Herzlich Willkommen im ***** liebes Rot Flüh, der Königin der Traumhotels

Dies ist ein super Hotel, ich war fasziniert und voller Motivation fuhr ich an den Haldensee.

Leider war die Motivation schon nach der ersten Nacht auf dem Tiefpunkt, denn hier war nichts los, was meinen Interessen nahe kam.

Die Arbeit war super, das Hotel Spitzenklasse.

Für Wander- und Bergfreunde und Erholungssuchende muß dies das Paradies sein, aber ich war nur noch unglücklich.

Kam ich doch vom Schiff, wo immer Trubel war und in der Freizeit war immer was los und ständig Halli Galli.

Jetzt saß ich allein in meinem Zimmerchen und nachts, nach der Arbeit, bin ich Auto gefahren, nur um die Zeit zu vertreiben.

Im Winter geht hier bestimmt was ab, aber wir hatten Sommer und ich war einsam und traurig.

Und dann standen meine Eltern, meine Schwester und die "Alt" bei mir vorm Wohnheim, hatten meinen Computer dabei und wollten mich

aufheitern.

 

 Aber ich wollte nur noch nach Hause.

Und so verabschiedete ich mich vom Maitre des Hotels mit einem lachenden und einem weinendem Auge und fuhr wieder in meine Heimat zurück.

Vielleicht hätte ich bleiben sollen, denn gastronomisch hätte ich da sehr viel lernen können.

Ja, vielleicht???

Ich danke dem Maitre und dem Team des Hotels für das Verständnis das mir entgegengebracht wurde.

 

Natürlich hat sich die Alt und Mam gleich mal für paar Tage da eingemietet, da war ich aber schon nicht mehr da.

Sie waren so fasziniert und haben mit dieser Begeisterung dazu beigetragen das im April 2007 der nächste Besuch anstand.

Auch für November 2007 hat meine Mam, diesmal mit ihren Freundinnen, erneut gebucht.

Die können es doch nicht lassen, jetzt haben sie sich für April 2008 auch schon wieder Zimmer reserviert.

Das Hotel m u s s gut sein, sonst würden meine Leute nicht ständig hierher kommen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Vielleicht sollte ich wirklich erst mal richtig Urlaub machen, und dann die nächsten Schritte überlegen???

Das war ein super Gedanke, doch bevor der Gedanke zu Ende gedacht war, stand ich in meinem Ausbildungsbetrieb und arbeitete in Vertretung meines ehemaligen Chefs, denn er war froh das ich zurück war, da er nun auch mal in Urlaub gehen konnte.

Und so verging Woche um Woche....

Doch dann kam der URKNALL,...ich MUSSTE wieder aufs Schiff...

War es der Weltenbummlervirus oder hatte das andere Gründe????

Egal, ein Anruf bei Frau Wagner und ich war wieder dabei.

Wir hatten November, mir war kalt und krank war ich auch.

Sonne und Meer, das sind die Dinge, die ich brauche und keine Kälte, Regen oder Schnee.

Ich mußte weg aus dem kalten Deutschland, und das so schnell wie möglich.

Ich steige am 20.11. 06 wieder auf die (meine) „c. Columbus“, diesmal in Miami

 (vielleicht sind dann die Koffer gleich von Anfang an dabei)

und freu mich auf die Leute die noch oder wieder an Bord sind.

Es war eine verdammt bittersüße Zeit und nach dem ½ Jahr wollte ich nichts mehr wissen was nur im Entferntesten an ein Schiff erinnert.

Doch der Virus hat auch mich erwischt, hätte ich nie gedacht....

 

Vorher noch nach Budapest um zu lernen, wie ich mich im Notfall auf dem Schiff verhalten muß.

Waren 2 wunderschöne Tage in Budapest, ich habe sie genossen.

 

Dann hatte ich noch 3 Tage Zeit zum Kofferpacken usw. und schon ging es ab nach Miami...

Am 19.11.2006 wurde ich nach Miami geflogen.

Dann hatte ich noch einen Tag für mich um mir Miami etwas anzusehen.

Am nächsten Tag gings los...

 

MS c. Columbus AHOI, ich komme...

 

Ich hatte ne tolle Route vor mir und war froh, wieder auf der MS Columbus zu sein.

Was für ein vertrautes Gefühl, hier kannte ich mich aus.

Die Freude war groß, als dann auch noch bekannte Kollegen an Bord waren.

Was will ich mehr?

 

Das ist meine kleine Welt in einer ganz großen Welt.

Ich habe mich schon wieder darauf gefreut, obwohl, oder weil ich wußte, was auf mich zukommt.

 

 

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